In den großformatigen Foto-Flechtbildern von Brigitte Konyen steht der Prozess des Erinnerns, die „Montage des Erinnerns“ im Vordergrund.
Ohne Halt am alt vertrauten Muster (das im Lichte der hier vorgeführten radikalisierten Subjektivität selbst ein Konstrukt ist) gerät das Erinnerungsbild förmlich aus den Fugen:
es ist immer neu und anders, in verschiedensten Bezügen
konstruierbar. Das Konstrukt wird hier handwerklich manifest als Flechtwerk von in fragmentarische Teile zerschnittenen Fotografien (größtenteils persönliche „Erinnerungsfotos“).
Struktur und Ordnung sind etwas Selbstgemachtes und in ihrer Art offen für variable Zusammensetzungen und Bezüge der Bildinhalte.
©Angela Schwank 2005









